Warum die Kennzeichnung und Registrierung Ihres Tieres wichtig ist - Tierschutzverein Alfeld eV

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Vermisste Tiere

Warum ist es wichtig, sein Tier kennzeichnen und registrieren zu lassen?


Immer wieder entlaufen oder verschwinden Haustiere, verlaufen sich oder werden von Fremden mitgenommen, die es mal mehr mal weniger gut mit ihnen meinen!
Dann ist der Schmerz und die Sorge bei den Besitzern groß!

Unzählige Male bekommen wir z.B. Hinweise oder Anrufe auf eine plötzlich aufgetauchte Katze, die um Futter oder Einlaß ins Haus bettelt. Sicherlich sind auch Katzen dabei, die einen Besitzer haben, aber nicht als vermisst gemeldet werden und auch nicht auf unserer Webseite entdeckt werden. Somit sind wir, wie auch Tierheime, gezwungen, für diese vermeindlichen "Streuner" ein neues Zuhause zu suchen!

Es könnten unter den gefundenen Tieren auch kranke sein, die dringend ihre Medikamente brauchen!

Überglücklich sind wir deshalb, wenn ein Tier mit einer lesbaren Tätowierung und/oder einen Chip ausgestattet ist, denn dann ist eine Ermittlung des Besitzers innerhalb kürzester Zeit möglich! Voraussetzung ist natürlich, daß das Tier samt Kennzeichnung auch bei einem entsprechendem Register, wie z. B. TASSO oder beim Deutschen Tierschutzbund registriert wurde, sonst ist es nutzlos!

Deshalb:
lassen Sie Ihren Hund und/oder Katze unbedingt chippen oder tätowieren UND registrieren!! Es ist oft die einzigste Chance sein geliebtes Tier wiederzubekommen!!

Ein sehr gutes Beispiel dafür im folgenden Text von TASSO e.V., den wir netterweise veröffentlichen dürfen:



Katze Peggy dank TASSO nach 10 Jahren wieder Zuhause



Dieburg, 14. Juli 2014 - Zehn Jahre nach ihrem spurlosen Verschwinden konnte die Katzendame Peggy an ihre Besitzerin zurück vermittelt werden. Möglich machte dies die Mikrochip-Kennzeichnung und Registrierung von Peggy beim Haustierregister TASSO e.V.

Die heute 12 Jahre alte Langhaarkatze Peggy war im Frühjahr 2004 von einem ihrer Freigänge nicht mehr zurückgekommen. Ihre Halterin Petra Roth aus dem hessischen Dieburg informierte daraufhin TASSO und die Nachbarn, doch die Suche blieb erfolglos. Erst am 17. Juni 2014 - 10 Jahre später - das erste Lebenszeichen von Peggy: „Eine TASSO-Mitarbeiterin rief bei mir an und sagte, dass meine Katze gefunden worden sei. Ich habe das zunächst für ein Missverständnis gehalten“, erinnert sich Petra Roth an den Anruf. „Nach so langer Zeit habe ich nicht an ein Wiedersehen mit Peggy geglaubt - aber als aufgrund der Kennzeichnung und Registrierung klar war, dass es sich wirklich um Peggy handelt, war ich außer mir vor Freude.“

Spaziergänger hatten die Samtpfote kurze Zeit zuvor in einem Waldstück in der Nähe von Amorbach - 60 Kilometer von Peggys Zuhause entfernt - gefunden. Da sie einen verwahrlosten Eindruck machte, brachten die Finder sie zur Tierhilfe Miltenberg. Mitarbeiter der Tierhilfe lasen mithilfe eines Lesegerätes die Nummer des Mikrochips in Peggys Hals aus, und über TASSO konnten die Kontaktdaten von Petra Roth ausfindig gemacht werden.

„Es grenzt für mich fast an ein Wunder, dass ich unsere Peggy nach so langer Zeit wieder in ihr altes Zuhause zurückholen konnte“, beschreibt Petra Roth ihre Gefühle. „Als ich in Miltenberg eintraf, ist sie auch gleich auf die Transportbox gesprungen und hat unaufhörlich gemaunzt, als wollte sie sagen: Da bist du ja endlich – nimm mich mit!“

Abgesehen von einem etwas verfilzten Fell und einer kleinen Verletzung am Auge geht es Peggy gut. „Was genau an jenem Frühlingstag vor 10 Jahren passiert ist, ob sie von jemandem mitgenommen wurde oder sich verlaufen hat, werde ich leider nie erfahren“, bedauert Petra Roth. „Fest steht aber, dass ich meine Samtpfote ohne die Registrierung bei TASSO nie zurückbekommen hätte.“


© Copyright TASSO e.V.

Weitere interessante Hinweise und Tipps finden sie unter:

                                                                                 http://www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung


 
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